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Was macht einen guten Kinderzahnarzt aus?

Publiziert am 31.07.2014 von in Kategorie Gesundheit

Wenn es um das Wohlbefinden der eigenen Kinder geht, möchte man keine Risiken eingehen und macht sich natürlich Gedanken über jede Person, mit welcher der Nachwuchs in Berührung kommt. Natürlich möchte man auch bei einem Kinderzahnarzt sicher sein können, dass er zu den besten seines Faches gehört, nur leider ist es nicht immer einfach, einen guten Kinderzahnarzt zu finden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie bei der Auswahl sozusagen die Spreu vom Weizen trennen.

Generell ist der wohl allerwichtigste Punkt die fachliche Kompetenz. Niemand möchte seine Kinder bei einem Kinderzahnarzt abliefern, der sein Handwerk nicht versteht. Ganz im Gegenteil: Ein Kinderzahnarzt muss sogar noch mehr Kompetenzen aufweisen als ein Allgemeinzahnarzt, denn wir alle wissen, wie zart besaitet unsere Kinder doch sein können und wie schnell sie verunsichert werden. Doch fachliche Kompetenz alleine reicht leider nicht aus, denn auch die psychologische Komponente spielt eine wesentliche Rolle.

Ein Kinderzahnarzt muss sich in Kinder hinein fühlen können

Kinder brechen generell nicht gerade in Freudentränen aus, wenn man ihnen mitteilt, dass es am nächsten Tag wieder zum Onkel Doktor geht. Es ist völlig natürlich, dass Kinder jeden Arzt erst einmal nicht auf die Liste der allerbesten Freunde stellen, sondern eine eher distanzierte Haltung pflegen. Die Aufgabe eines guten Kinderzahnarztes besteht darin, diese Distanz brechen zu können und sich Zugang zu den Kindern zu verschaffen.

Dies ist nicht immer einfach, denn Kinder denken anders und es bedarf einer Menge Fingerspitzengefühl, um dafür zu sorgen, dass sich die Kinder sowohl im Wartezimmer, als auch während der Behandlung wohl fühlen. Diese Schlüsselkompetenz, schnell den Draht zu Kindern zu finden und diese zu unterstützen, ist einer der wichtigsten Faktoren, wenn es um die Wahl eines Kinderzahnarztes geht. Leider ist dies auch eine der Kompetenzbereiche, die sich nicht durch ein Studium oder einen Lehrgang bescheinigen lassen. Daher ist es ratsam, auch mit anderen Eltern das Gespräch aufzusuchen und das Thema Kinderzahnarzt anzusprechen. Mundpropaganda ist nach wie vor ein wichtiges Werkzeug, denn nur wenn die eigenen Kinder gerne zum Arzt gehen oder sich zumindest nicht mit Hand und Fuss dagegen sträuben, kann man sich sicher sein, einen guten Kinderzahnarzt gefunden zu haben, mit dem man durch dick und dünn gehen kann.

Fazit: Bei der Wahl eines Kinderzahnarztes ist die fachliche Kompetenz zwar ein entscheidender Faktor, doch ohne das Zusammenspiel mit sozialer Kompetenz und Einfühlvermögen nicht die beste Wahl. Tauschen Sie sich ruhig mit anderen Eltern aus, um in Erfahrung zu bringen, wie zufrieden deren Kinder mit einem bestimmten Kinderzahnarzt sind.

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